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ÜMANV-Einheiten

Die Abkürzung ÜMANV setzt sich aus zwei Teilen zusammen. MANV steht für Massenanfall von Verletzten, wobei das selbstverständlich auch den Massenanfall von Erkrankten mit einschließt. Das Ü steht für Überregional. Das bedeutet, dass ein Schadensereignis statt gefunden hat, dass Unterstützung aus den Nachbarlandkreisen angefordert werden muss. In diesem Fall werden die ÜMANV-Einheiten alarmiert.

Es wurden drei unterschiedliche ÜMANV-Einheiten konzipiert:

 

  1. ÜMANV-S (Sofort)
  2. ÜMANV-B (Behandlungseinheit)
  3. ÜMANV-T (Transport)

Alarmiert werden die ÜMANV-Einheiten eines Kreises von der jeweiligen Leitstelle des entsendenden Landkreises.

Die ÜMANV-S-Komponente besteht aus 3 Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Alle 4 Fahrzeuge gehören zur normalen Regelvorhaltung des Rettungsdienstes. Die Alarmierung erfolgt wie bei jedem Rettungsdiensteinsatz über Funkalarmempfänger. Da das hauptamtliche Personal des Rettungsdienstes ständig einsatzbereit ist können diese Einheiten sofort ausrücken.

Zur ÜMANV-B-Komponente gehört der GW-SAN, der aus dem Sanitätszug stammt. Genau wie bei einem Einsatz des Sanitätszuges wird mit dieser Komponente ein Behandlungsplatz in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle aufgebaut und betrieben.

Die ehrenamtlichen Helfer werden mittels Funkalarmempfänger oder wo nicht vorhanden telefonisch alarmiert. Nach 30 Minuten sollte die ÜMANV-B-Komponente einsatzbereit sein.

Die ÜMANV-T-Komponente besteht aus den Rettungswagen (RTW) und Krankenwagen 4 (KTW4) des Sanitätszuges. Diese Komponente ist für den Transport der Patienten vom Behandlungsplatz in die aufnehmende Klinik verantwortlich. Auch hier erfolgt die Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte über Funkalarmempfänger oder Telefon. Auch diese Einheit ist nach 30 Minuten einsatzbereit.