SanitätszugSanitätszug

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Der Sanitätszug

Im Katastrophenfall leistet der Sanitätszug gemeinsam mit dem Rettungsdienst der betroffenen Bevölkerung Hilfe und führt medizinische Sofortmaßnahmen zur Abwendung von lebensbedrohlichen Situationen durch. Hierfür steht umfangreiches Sanitätsmaterial zur Verfügung, welches zur Errichtung eines Behandlungsplatzes dient. Weitere Aufgaben sind unter anderem das Transportieren von Verletzten und Erkrankten und die Betreuung und Evakuierung von Betroffenen.

Die Struktur des Sanitätszuges wird durch das hessische Katastrophenschutzkonzept vorgegeben. Er setzt sich aus den Komponenten Zugtrupp, Schnelleinsatzgruppe Sanität und der Sanitätsgruppe zusammen und hat eine Personalstärke von 25 wobei er aus einen Zugführer, einen Arzt, 7 Gruppenführern bzw. Truppführern und 16 Helfern besteht. Der Zugtrupp benutzt ein Einsatzleitwagen (ELW1) um den Einsatz zur führen. Zur Schnelleinsartgruppe Sanität und der Sanitätsgruppe gehört neben zwei Rettungswagen (RTW) und drei Krankentransportwagen 4 (KTW4) ein Gerätewagen San (GW-San früher ArztTrKW) auf dem der Behandlungsplatz verlastet ist.

Der Behandlungsplatz wird in unmittelbarer Nähe der Schadensstelle in einem Gebäude oder in extra dafür vorgesehenen Zelten aufgebaut. Die Verletzten bzw. Erkrankten Personen werden zunächst von der Einsatzstelle an den Behandlungsplatz gebracht und behandelt bzw. so schnell wie möglich in ein Krankenhaus transportiert.

Der 1.Sanitätszug Rheingau-Taunus (1.SZ RTK) wird besetzt durch Personal des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Untertaunus. Der Ortverein Idstein stellt einen Teil des Sanitätszuges.

Nach dem die Einsatzbereitschaft hergestellt wurde rückt der gesamte Zug in geschlossener Formation an den, von der Leitstelle vorgegeben Ort ab. Dies kann entweder direkt die Einsatzstelle sein oder aber ein so genanter Bereitstellungsraum in dem sich mehrere Einheiten sammeln und je nach Bedarf an die Einsatzstelle abgerufen werden.

Hat der Sanitätszug sein Ziel erreicht beginnt der Arzttrupp sofort mit der Errichtung des Behandlungsplatzes, während die restlichen Kräfte beginnen sich um die ersten Patienten zu kümmern.

Das Konzept des Behandlungsplatzes in Hessen ist für 20 Patienten pro Stunde ausgelegt. Das bedeutet, dass innerhalb einer Stunde 20 Patienten mit unterschiedlichen Verletzungsmuster behandelt und abtransportiert werden können.